letzter Urlaubstag (Heimreise)

Nach einem wirklich sehr guten Frühstück sind wir mit dem Bus nach Toulouse zum (Bus)-Bahnhof gefahren. Unser Gepäck haben wir am Bahnhof eingeschlossen und sind dann etwas durch Toulouse geschlendert (natürlich nicht ohne Nahrungsaufnahme 🙂 ) – später dann vom Bahnhof aus per Shuttlebus zum Flughafen.

Unser Gepäck mussten wir wegen Übergröße gesondert abgeben. Der Flughafenmitarbeiter fragte mich (Sandro) etwas was sich nach „französisch“ oder „Frankreich“ anhörte. Da ich nichts verstand, gab ich ihm zu verstehen „nix französisch“ – daraufhin zeigte er mir seine Unterarme auf denen die französische Flagge gemalt war. Erst dann kam mir das Fußballspiel in den Sinn – es blieb aber alles ohne „negative Folgen“ 🙂

Während des Fluges genossen wir einen wunderschönen Blick auf die Alpen (der Blick auf die Inhaltsangabe des Flugsnacks war weniger erfreulich), der Flugkapitän bemühte sich uns überpünktlich nach Frankfurt zu bringen (Wegen dem Fußballspiel Deutschland – Frankreich). Das Spiel fing kurz nach unserer Landung an – wir konnten noch etwas am Flughafen zuschauen (Fernseher) bevor wir dann auf unseren Zug mussten. Per Smartphone im Zug das Spiel geschaut (das erste Tor der Franzosen). Am Hbf Bingen sahen wir erstmal leere Taxen, die Fahrer fanden wir dann vor dem Fernseher 🙂 Das Spiel dann im Taxi weiterverfolgt und zu Hause leider dann das 0:2 gegen die Franzosen miterlebt 🙁 . Naja – aber wenigstens toller Urlaub 😉 🙂 🙂

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Frühstück in L’Enclos des Jacobins, Saint Girons
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Frühstück
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Saint Girons morgens
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Toulouse Bahnhof
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XXXL croissants und Brot
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Kleines Rucksäckchen und keine Eseln zum Tragen
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Alpen
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Alpen
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Frankfurt
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Spiel Deutschland-Frankreich
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…sieht nicht so gut aus für die Deutschen

Vorletzter Urlaubstag

Nach dem Frühstück Verabschiedung von Panoramane – wir wurden nach Saint Girons zu unserer Unterkunft gefahren (B&B) – sehr schönes Haus und netter Besitzer! Einchecken konnten wir noch nicht, weil es noch zu früh war, also ließen wir unser Gepäck schon mal da und machten uns auf Saint Lizier (wichtiger Pilgerort auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela) zu entdecken. Nachmittags dann einchecken und später dann durch Saint Girons und Abendessen (Urlaub mit Pizza angefangen und mit Pizza beendet).

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Saint Lizier
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Saint Lizier
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Saint Lizier

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Unser Unterkunft in Saint Girons
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Saint Girons
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Verbotsschild
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Saint Girons

 

 

8. Wandertag (letzter)

Unsere geplante Tour von 9 Tagen haben wir um einen Tag verkürzt um noch einen Tag in Saint Girons bzw. Saint Lizier zu verbringen. „Unsere“ Esel konnten wir morgens von unserem Zimmer aus sehen. Die Zimmer hatten keine Nummern sondern Noten (unseres war „sol“) – insgesamt wieder eine schöne Bleibe. Triin hat selbstgemachte Crepes (ohne Ei) -also Fladen zum Frühstück gemacht. Noch schnell ein paar Selfies gemacht, Esel bepackt und loooos, zurück zur Eselfarm. Am letzten Wandertag hatten wir auch wieder mit den Tücken der Wegmarkierungen zu kämpfen 😉 Aber nicht nur das, Ganache zog es vor, bei größeren Pfützen erstmal einen Happen zu essen bevor es sich dem „Problem“ widmete – auf seine ganz besondere Art 🙂

Auf der letzten Meile kam uns zufällig Hanno mit dem Auto entgegen und begrüsste uns. Er merkte auch gleich, dass Ganache ein Problem mit einem Huf hatte (ein Abszess, den Hanno später behandelte).

Auf Panoramane angekommen, wurden wir von den anderen Eseln begrüsst und Bambou und Ganache genossen wieder „frei“ zu sein.

Vorher gabs noch eine Bonus Ration Getreide (die die anderen Esel natürlich auch gerne wollten)

Wir sahen das „Ende“ mit einem lachenden und weinenden Auge – eine aufregende Zeit ging zu Ende und wir hatten (mindestens) zwei neue „Freunde“ gefunden ;-). Wir verabschiedeten uns schon mal von den beiden und quartierten uns wieder in der Jurte ein. Abends erwartete uns ein vegetarisches 3 Gänge Menü. Auf dem Weg dahin wurden wir von zwei anderen sehr anhänglichen Eseln begleitet. Einer wollte auch unbedingt wissen, was Triin so im Sanitärbereich zu tun hat.

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Ich wusste es – Manni aus Ice Age lebt  – er hat sich nur transformiert 😉DSC_3488

 

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7. Wandertag

Heute gehts wieder weiter, aber erst später Nachmittag – bis dahin werden die Sachen noch weiterhin trocknen gelassen – das Wetter ist schön – bis kurz nachdem wir wieder losgegangen sind – wir nehmens mit Humor 😉

Von unterwegs aus haben wir ein Zimmer in einer Gite (Gästehaus) reserviert (Empfehlung von Hanno, da Eselfreundlich) – nach längerem Überlegen entschlossen wir uns für diese Gite, die noch ein paar Kilometer entfernt war anstatt im Regen noch nach einem Zeltplatz zu suchen, etc. – und es hat sich gelohnt – für die Esel und auch uns 🙂

Auch hier wieder nette und hilfsbereite Menschen, die uns den Weg wiesen und oft wissen wollten, ob es unsere Esel sind, die wir führten.

Abends dann Dosenfutter für uns – aber nicht schlecht. Und Tomatensalat. Begrüßt wurden wir vom Sohn der Besitzerin und seinem Freunde, der es kaum erwarten konnte Ganache liebevoll zu striegeln  – wir mussten ihn quasi losreißen 😉  Auch hat es sich schon rumgesprochen, dass „Eselwanderer“ eingetroffen sind – es war auch ein Deutscher im Gästehaus mit dem wir ins Gespräch kamen. Die Esel hatten einen umzäunten Platz auf dem sie sich „austoben“ konnten.

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Abendessen (Dosenfutter) – Bohneneintopf mit Würstchen

5. Wandertag

Mit nassen Klamotten und Eseln (letztere waren glücklicherweise morgens noch da aber man sah auch ihnen an, dass sie nicht sehr begeistert von der letzten Nacht waren – Esel mögen nicht nass werden) ging es in nassen Schuhen den Berg wieder herunter – aber auch an diesem Tag sahen wir die Hütte, die wir abends davor finden sollten, vor lauter Nebel nicht (wir sahen sie, genau bemerkt, nur für kurze Momente am Vorabend). Während unseres Abstiegs trafen wir eine Hirtin, die uns den Weg beschrieb und uns einen Hirtenstock für / gegen freilaufende Kühe und Hunde mit gab. Gestern bzw. heute beschlossen wir, dass wir unsere Tour ändern bzw. verkürzen möchten. Wir wollten unsere Sachen (Klamotten, Schuhe, Zelt, etc.) trocknen und sahen auch, dass es für uns schwierig werden würde die Tagesetappen bzw. die komplette Tour unter den gegebenen Umständen zu erreichen bzw. fertig zu stellen (die Tage waren bisher immer sehr lang – mit Verlaufen, schwierigen Pfaden und schwierigem Wetter, Lager aufschlagen, Esel versorgen, Essen machen, etc.). Nun hatten wir Wegtechnisch die Möglichkeit eine andere Route zu wählen, die uns wieder in Richtung Eselfarm führte. Wir telefonierten mit Hanno und er empfahl und einen Eselfreundlichen Campingplatz, den wir dann auch anvisierten – und wir freuten uns auch schon darauf 🙂

Untewegs sind wir durch Massat gekommen und nutzten die Gelegenheit zum Einkaufen nachdem wir die Esel (fast) ordnungsgemäß eingeparkt hatten.

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4. Wandertag

So, nach Eselmassage etc. erstmal Aufstieg und dann Abstieg (von ca. 1500M auf ca. 1200M) nach Le Port – wieder schnell aufkommender Nebel und auch Regen – aber geschafft und dann erstmal sehr sonnig. In einem Tourismusbüro mit kleinem Laden dann Apfelsaft und Käse für Mittagsessen gekauft. An einem Brunnen noch kaltes Wasser gezapft und dann Apfelsaftschorle (ohne Blubber) bis zum Abwinken….leeeeckkker…. 🙂 Dann zog wieder schnell das schlechte Wetter heran und wir machten uns wieder auf die Socken (Zeitdruck)…irgendwie hatten wir wieder Schwiereigkeiten den richtigen Weg zu finden…anfangs groß (breit) und nach 1-2 Kilometern im Wald (nach einigen Abzweigungen un immer kleiner werdenden Weg / Pfad) plötzlich kein Weg mehr zu sehen…. also wieder zurück und neu orientiert…was wieder Zeitverlust bedeutete…und die Esel wollten natürlich immer wieder zwischendurch….nach wenigen Schritten fressen, was das Weiterkommen merklich erschwerte…

Dieser Abend war der wohl schreckenreichste Abend der Tour – der schnell aufkommende Nebel und ein stürmischer Regen machte uns sehr zu schaffen, die Hütte die wir als Tagesziel und Nachtlager finden sollte, war im Nebel nicht zu sehen, und bei der Suche nach ihr verloren wir uns auch noch 🙁 Aber glücklicherweise haben wir uns dann wieder finden können, puh. Bei der Suche verlor Sandro auch noch sein Smartphone auf der Weide, aber unglaublich – auch das wurde wieder gefunden. Vielleicht lag es an dem Glückscent, den er auf der Tour fand und in der Hosentasche trug, dass an dem Abend letztendlich wieder alles gut wurde (der Cent verschwand dafür wieder aus der Hosentasche).

Wir machten die Esel für die Nacht mit langer Leine an Pfosten und einem mitgenommenen Stahlanker fest und schlugen unser Zelt an einem Sturmabgewandten Berghang auf – die Nacht war demnach sehr „schräg“ – doch zuvor hatten wir noch einige Zecken zu beseitigen (irgendwann setzte ich mich auch noch auf meine Brille und ein Bügel ging ab – glücklicherweise war es ein abnehmbarer und ich konnte ich wieder befestigen). Unsere Klamotten und Schuhe waren durchnässt. Nach sehr spätem Abendessen dann schlaaaafen.

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3. Wandertag

Erstmal Frühstück 🙂 Dann wieder los – das immer wieder erneute Packen der Satteltaschen (Gewichtsverteilung) nimmt schon rel. viel Zeit in Anspruch. Aber wengistens mussten wir heute kein Zelt abbauen.

Wir besorgten uns noch Wasser bei sehr netten und hilfsbereiten „Nachbarn“ und dann gings wieder los..durch Nebel und die Tücken der Wegmarkierungen und des Kartenlesens …. einschließlich Irräufe…Tagesziel nicht erreicht, wie wir dann am nächsten Tag feststellten, als wir dann an dem eigentlich geplanten Nachtlagerplatz vorbeiliefen. Wir waren erstaunt darüber, wie die Esel selbst schwierigste Wege meisterten – wie Bergziegen 😉 Tolle Esel! Ganache suchte sich gerne selbst seine Wege (z.B. mag er nicht gerne durch Pfützen oder Schlamm laufen und ging dafür lieber gerne einen Umweg, nachdem er sich einen Überblick über die Lage verschafft hatte).

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Nebelwand kommt
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Nebelwand
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Nebel
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Scheunenschlafplatz
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Frühstück

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Zeltplatz

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2. Wandertag

Frühstück, Gruppenkuscheln, Zelt abbauen und Esel bepacken, dann los. Durch Regen und Nebel – Nebel kam oft innerhalb weniger Minuten und war teilweise auch wieder schnell weg -das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern und unbeständig sein, wie wir am eigenen Leib erfahren haben. Das heutige Etappenziel war eine Scheune.

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