So, nach Eselmassage etc. erstmal Aufstieg und dann Abstieg (von ca. 1500M auf ca. 1200M) nach Le Port – wieder schnell aufkommender Nebel und auch Regen – aber geschafft und dann erstmal sehr sonnig. In einem Tourismusbüro mit kleinem Laden dann Apfelsaft und Käse für Mittagsessen gekauft. An einem Brunnen noch kaltes Wasser gezapft und dann Apfelsaftschorle (ohne Blubber) bis zum Abwinken….leeeeckkker…. 🙂 Dann zog wieder schnell das schlechte Wetter heran und wir machten uns wieder auf die Socken (Zeitdruck)…irgendwie hatten wir wieder Schwiereigkeiten den richtigen Weg zu finden…anfangs groß (breit) und nach 1-2 Kilometern im Wald (nach einigen Abzweigungen un immer kleiner werdenden Weg / Pfad) plötzlich kein Weg mehr zu sehen…. also wieder zurück und neu orientiert…was wieder Zeitverlust bedeutete…und die Esel wollten natürlich immer wieder zwischendurch….nach wenigen Schritten fressen, was das Weiterkommen merklich erschwerte…
Dieser Abend war der wohl schreckenreichste Abend der Tour – der schnell aufkommende Nebel und ein stürmischer Regen machte uns sehr zu schaffen, die Hütte die wir als Tagesziel und Nachtlager finden sollte, war im Nebel nicht zu sehen, und bei der Suche nach ihr verloren wir uns auch noch 🙁 Aber glücklicherweise haben wir uns dann wieder finden können, puh. Bei der Suche verlor Sandro auch noch sein Smartphone auf der Weide, aber unglaublich – auch das wurde wieder gefunden. Vielleicht lag es an dem Glückscent, den er auf der Tour fand und in der Hosentasche trug, dass an dem Abend letztendlich wieder alles gut wurde (der Cent verschwand dafür wieder aus der Hosentasche).
Wir machten die Esel für die Nacht mit langer Leine an Pfosten und einem mitgenommenen Stahlanker fest und schlugen unser Zelt an einem Sturmabgewandten Berghang auf – die Nacht war demnach sehr „schräg“ – doch zuvor hatten wir noch einige Zecken zu beseitigen (irgendwann setzte ich mich auch noch auf meine Brille und ein Bügel ging ab – glücklicherweise war es ein abnehmbarer und ich konnte ich wieder befestigen). Unsere Klamotten und Schuhe waren durchnässt. Nach sehr spätem Abendessen dann schlaaaafen.
















